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Gottes treuer Diener
Eine Auslegung zum Markusevangelium

Arend Remmers

Vorwort


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Diese Erklärung des Evangeliums nach Markus verdankt ihren Ursprung den Pfingst-Konferenzen seit dem Jahr 1997, zunächst in Leer-Bingum und später in Moormerland-Warsingsfehn. Ziel dieser Betrachtungen ist es, den Konferenzteilnehmern die Person, den Dienst und das Erlösungswerk unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus wertvoller zu machen. Markus stellt Ihn uns ja als den vollkommenen Diener Gottes vor.

Obwohl diese Wortbetrachtungen im Allgemeinen auf die Praxis des Glaubenslebens ausgerichtet sind, kommen doch wesentliche Aspekte der Lehre des Christus nicht zu kurz. Dass während der Betrachtungen auch immer wieder die Parallelstellen in den anderen Evangelien zum Vergleich herangezogen werden, soll den Blick für die verschiedenen Charaktere der einzelnen Evangelien öffnen.

In der vorliegenden Erklärung des Markusevangeliums sind die Ergebnisse der persönlichen Beschäftigung mit diesem kürzesten aller Evangelien enthalten, angeregt und ergänzt durch die erwähnten Konferenzen. Sie stellt also keine „Konferenzniederschrift“ dar, enthält jedoch die wesentlichen Gedanken und darüber hinaus manches andere, was dem Leser hilfreich sein kann zum Verständnis dieses Evangeliums und zum Wachstum „in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus“ (2. Pet 3,18).

Zu diesem Zweck wird jedem Abschnitt der jeweilige Bibeltext nach der „Elberfelder Übersetzung Edition CSV Hückeswagen“ vorangestellt, und zwar mit allen Anmerkungen und den Erklärungen aus den „Worterklärungen“.

Außerdem sind jedem Abschnitt, so weit möglich, die Parallelstellenangaben für die anderen drei Evangelien beigefügt, um ein schnelles Auffinden der entsprechenden Passagen zum Vergleichen zu ermöglichen.

Jeder Vers wird in der anschließenden Betrachtung erklärt, im Zusammenhang mit dem Leben und Dienst unseres Herrn gedeutet und darüber hinaus im Rahmen des gesamten Wortes Gottes gesehen. Denn die Heilige Schrift, sowohl Altes wie Neues Testament, ist ein göttliches Ganzes, inspiriert vom Heiligen Geist.

Den Abschluss des Buches bildet ein Anhang mit verschiedenen Tabellen. Sie sollen einerseits die Zusammenschau („Synopsis“) der verschiedenen Evangelien erleichtern, andererseits Antworten auf Fragen bezüglich der Übereinstimmung der Evangelien geben (besonders im Blick auf die „Leidensgeschichte“ unseres Herrn).

Als Hilfe beim Vergleich der vier Evangelien sind in zwei Tabellen sämtliche Gleichnisse und Wundertaten des Herrn Jesus aufgeführt, außerdem gibt es Übersichten über die Chronologie des letzten Passahs und der Einsetzung des Gedächtnismahls, die Reihenfolge der Worte Christi am Kreuz, die Aufschrift am Kreuz und schließlich über die Ereignisse zwischen dem Begräbnis und der Auferstehung unseres Herrn.

Auf ausführlichere (historische und kulturelle) Informationen ist im Allgemeinen verzichtet worden, da diese vielfach keinerlei geistlichen Wert und Nutzen haben. „Quellen“ sind im Allgemeinen nicht angegeben, dafür aber häufig Bibelstellen, die auf jeden Fall nachgeschlagen werden sollten. Nicht die Meinung dieses oder jenes Auslegers ist letztendlich maßgebend, sondern die Haltung, die schon die „edlen“ Beröer uns vorgelebt haben, die „täglich die Schriften untersuchten, ob dies sich so verhielte“ (Apg 17,11). Was der Leser in dieser Bibelerklärung findet, basiert jedoch auf den Gedanken bewährter Ausleger wie J. N. Darby, W. Kelly, F. W. Grant und F. B. Hole, um nur die wichtigsten zu nennen.

Es sollte uns bei der Beschäftigung mit dem Wort Gottes nicht um Wissensanhäufung gehen, sondern um das geistliche Erkennen der Person Christi und Seines unermesslichen und unerforschlichen Reichtums (vgl. Eph 3,14–21). Dazu möchte dies Buch einen kleinen Beitrag leisten, den der Herr segnen möge.

Der Verfasser

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