Ährenlese im Neuen Testament (3. Johannes)

Ährenlese im Neuen Testament (3. Johannes)

3. Johannes 1–15

Im zweiten Brief wurde verboten, die zu empfangen, welche «die Lehre des Christus» nicht brachten. Der dritte Brief ermahnt die Gläubigen, die aufzunehmen und ihnen zu helfen, die diese lehren (vergleiche Johannes 13,20). Den Dienern des Herrn Gutes erweisen, bedeutet am Evangelium teilnehmen (Vers 8).

In diesem kurzen Brief werden uns mehrere Personen vorgestellt. Gajus, der Empfänger, war ein Geliebter, dessen Seele es wohlging, der in der Wahrheit wandelte, der treu handelte und dessen Liebe öffentlich anerkannt war. Demetrius, der später erwähnt wird, hatte ebenfalls ein gutes Zeugnis (1. Timotheus 3,7). Dagegen war in der gleichen Versammlung Diotrephes, der gern der erste unter ihnen sein wollte (1. Petrus 5,3), mit bösen Worten gegen den Apostel schwatzte, die Brüder nicht annahm und andere aus der Versammlung stiess. Johannes erwähnt auch Brüder, die als Evangelisten «für den Namen ausgegangen waren» (Vers 7; siehe Apostelgeschichte 5,41). Der vortrefflichste Name war der Name Jesus; er genügte ihnen als Botschaft und als Missionsauftrag (Apostelgeschichte 8,35).

«Ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute», empfiehlt der Apostel (Vers 11; 1. Thessalonicher 5,15). In diesem Brief, wie auch um uns her, finden wir Beispiele sowohl des Guten wie des Bösen. Welche ahmen wir nach? Folgen wir vor allem dem Herrn Jesus: in Ihm fand sich nie etwas anderes als das Gute (Markus 7,37).

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