Schaubrottisch – Bibel-Lexikon

Er wurde aus Akazienholz hergestellt und mit Gold überzogen. Für die Stiftshütte angefertigt besaß er eine Länge von zwei Ellen, eine Breite von einer Elle und eine Höhe von eineinhalb Ellen. Er besaß einen verzierenden Kranz und eine herumführende Leiste, um deren Rand ein weiterer Kranz gespannt war. Der Tisch wurde an die Nordseite des Heiligtums gestellt. Neben den zwölf Broten befanden sich auf dem Tisch auch Schüsseln, Schalen, Spendschalen und Kannen (2. Mo 37,10-16; 1. Kön 7,48). Auf die Brote musste Weihrauch gelegt werden. Dazu wurden die Schüsseln benötigt. Die Schalen waren für das Räucherwerk bestimmt und die Becken wahrscheinlich für die Trankopfer.

Dieser Tisch steht bildlich für die Stellung Israels vor Gott in der Annehmlichkeit Christi, der, als der wahre Aaron, sogar heute vor Gott für sie Sorge trägt: es ist ein ewiger Bund (3. Mo 24,8). Er stellt wahrscheinlich auch die Freigebigkeit Gottes gegenüber dem Menschen durch sein Volk Israel dar. Dies wird auch in der vom Herrn durchgeführten Speisung des Volkes durch seine zwölf Apostel angedeutet ebenso wie in den zwölf Körben mit übrig gebliebenen Brocken.

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