Was geschieht mit unserem Hab und Gut, wenn wir entrückt sein werden?

Erst dachte der Briefkasten-Onkel: Welch banale Frage! Soll er darauf eingehen? Er glaubt es doch tun zu sollen; zwar nicht in dem erfragten Sinn: Wer übernimmt das zurückbleibende Hab und Gut? Aber vielmehr in Bezug auf die Frage: Wird das zurückbleibende Gut nicht eine Anklage für dich sein? Hast du es in gottgewolltem Sinne verwaltet? Wird dich dein gesammeltes Vermögen am Richterstuhl des Christus nicht anklagen und die Frage erstehen lassen: Warum hast du nicht mehr davon für das Werk des Herrn mit den mannigfachen Bedürfnissen verwendet? Kannst du in dieser Hinsicht ohne Selbstanklage und ohne Gewissensbisse dem göttlichen Urteil über deine Vermögensverwaltung entgegenschauen? Die ernste Frage ist ja nicht die: Was habe ich für den Herrn geopfert? Sondern: Wieviel habe ich zurückgehalten, dem Herrn entzogen? Also stellen wir die Frage richtig: Wird das Hab und Gut, das bei der Wiederkunft des Herrn zurückbleibt, nicht etwa eine Anklage gegen dich sein? Wollen wir es nicht ernstlich und betend vor dem Herrn erwägen?


Online seit dem 07.09.2006.


Ihre Nachricht