Können wir aus Mt 12,32 schließen, dass es nach dem Tod noch Sündenvergebung gibt?

In Matthäus 12,32 lesen wir, dass die Lästerung wider den Heiligen Geist weder in diesem noch in dem zukünftigen Zeitalter vergeben werde. Können wir aus letzterem Ausdruck schließen, dass es nach dem Tod noch eine Vergebung der Sünden gibt?

Bibelstelle(n): Matthäus 12,32

Sie verwechseln das "zukünftige Zeitalter" mit der Ewigkeit. Das sind zwei ganz verschiedene Begriffe, die nichts miteinander zu tun haben. Das "zukünftige Zeitalter" ist das "Tausendjährige Reich", in welchem Christus als König und Herr auf Erden regieren wird. Das "gegenwärtige Zeitalter" d.h. dasjenige, in welchem der Herr auf Erden wandelte, war das Zeitalter der Gnade, das zukünftige aber das Zeitalter Seiner Macht und Herrlichkeit. Das Los jedes Menschen ist mit seinem Tode entschieden. Die Gerechten gehen ein in das ewige Leben, die Gottlosen in die ewige Pein. Lazarus wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß, der reiche Mann schlug seine Augen auf in der Pein; und zwischen beiden stand eine unüberbrückbare Kluft. Wer will es wagen, diese Worte, die der Herr selbst ausgesprochen hat, welcher vollkommene Liebe, Güte, Sanftmut und Freundlichkeit ist, in Frage zu stellen, zu bezweifeln oder gar zu ignorieren, oder ihnen eine andere Bedeutung zu unterschieben, als Er, der Heilige, es gewollt?


Online seit dem 07.09.2006.


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