Was ist mit Sonne, Mond, Sternen und Kräften des Himmels gemeint?

Bibelstelle(n): Matthäus 24,29

Sonne, Mond und Sterne sind in der Heiligen Schrift stets Bilder von Mächten und Gewalten. Die Sonne ist die oberste Gewalt, die Gott den Menschen anvertraut hat. Der Mond ist eine untergeordnete, von der Sonne abhängige Macht. Der Mond hat kein Licht in sich selbst; er kann nur das wiedergeben, was er empfängt. Wir denken an Israel, an Nebukadnezar usw. Die Sterne: Alle Mächte dieser Welt finden immer wieder ihre Nachfolger und Nachahmer. Aber in ihrer Unabhängigkeit und Loslösung von Gott, der Quelle des Lichtes, sind alle Autoritäten, die berufen waren, Licht zu verbreiten, in Finsternis gehüllt. Wen wundert es, wenn nun alles erschüttert wird, die Sonne schwarz wird wie ein härener Sack, und der Mond wie Blut, und die Sterne wie vom Feigenbaum geschüttelte Feigen zur Erde fallen (Off 6,12)? Die "Kräfte des Himmels", die für die Ewigkeit gegründet schienen, werden ebenfalls erschüttert. Im Offenbarung 6,14 lesen wir, dass beim sechsten Siegel "der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird." Der zürnende Gott, der so lange in Gnade und Erbarmen den Menschen gesucht, aber von ihm verworfen wurde, verwirft die, welche Ihn nicht begehrten und sich von Ihm losgesagt haben. "Sie sagen zu den Bergen und den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes; denn gekommen ist der große Tag seines Zorns, und wer vermag zu bestehen?" (Off 6,16.17).


Online seit dem 07.09.2006.


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