Licht – Bibel-Lexikon

Neben den Hinweisen auf die Sonne als dem großen Lichtträger und andere Lichtquellen, die sich von der Sonne unterscheiden, wird der Begriff in der Schrift hauptsächlich im moralischen Sinn gebraucht. Das Licht Gottes ist sein Wort, das ihn selbst offenbart und nicht nur die Gefahren hier auf der Erde sichtbar macht, sondern auch als eine Lampe den richtigen Weg zeigt (Ps 119,105). Der Psalmist bat den HERRN, das Licht seines Angesichts über ihn zu erheben (Ps 4,7), und verkündete, dass der HERR selbst sein Licht sei (Ps 27,1). Ebenso wie natürliches Licht dem Körper Kraft und Gesundheit bringt, gibt das Licht Gottes der Seele Fröhlichkeit und Stärke.

„Gott ist Licht", und der Herr Jesus kam als wahres Licht auf die Erde, welches jeden Menschen erleuchtet. Er legte nicht nur alles Böse in der Welt sowie alle falschen Ansprüche der Führer von Israel offen, sondern es heißt auch: „Das Leben war das Licht der Menschen" (Joh 1,4; 8,12). Christen sind „Licht in dem Herrn" und werden ermahnt als „Kinder des Lichts" zu wandeln (Eph 5,8; 1. Thes 5,5). Inmitten der Dunkelheit ist es ihre Aufgabe als Lichter in der Welt zu leuchten (Phil 2,15). Eine schwere Verantwortung ruht auf ihnen, da sie das himmlische Licht tragen sollten, das sie als solche charakterisieren würde, die in ihren Herzen das Licht der Herrlichkeit des Herrn haben. Wenn das Licht in dem Christen Finsternis wird, weil er praktisch gesehen nicht im Licht wandelt, wie groß ist diese Finsternis (Mt 6,23).

Es ist richtig gesagt worden, dass Licht den Charakter Gottes passend beschreibt. Das Licht, das in sich selbst unsichtbar ist, offenbart alles. Christen, so wie wir sie gesehen haben, sind „Licht in dem Herrn" und verurteilen auf diese Weise die unfruchtbaren Werke der Finsternis. Wir sollten hier aber beachten, dass von ihnen nicht gesagt wird, wie es in Bezug auf Gott geschieht, dass sie Liebe sind, da Liebe die höchste Quelle des Handelns Gottes ist.

 


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