Nabot – Bibel-Lexikon

Ein Jisreeliter und Besitzer eines Weinbergs, der an den Besitz von Ahab, dem König von Israel, angrenzte. Ahab wünschte diesen Weinberg zu kaufen, oder ihn gegen einen anderen einzutauschen. Aber Nabot weigerte sich, sich von ihm zu trennen, weil er das Erbe seiner Väter war. Isebel, Ahabs Frau, bemerkte den Ärger ihres Mannes über diese Verweigerung und schrieb an die Ältesten und an die Edlen der Stadt, in der Nabot lebte, dass sie ein Fasten ausrufen, Nabot auf einen bedeutenden Platz setzen, ihm zwei Söhne von Belial gegenübersetzen, die ihn der Lästerung Gottes und des Königs beschuldigen sollten, und ihn dann zu Tode steinigen sollten. Die Ältesten und Edlen waren schlecht und böse genug, ihre Anweisungen auszuführen und schickten Isebel Nachricht, dass er tot war. Isebel berichtete dies nun ihrem Mann und er ging aus, um den den Weinberg in Besitz zu nehmen; aber Gott sandte Elia zu ihm, um ihm sein Schicksal und das von Isebel zu berichten. Gott konnte solch eine Bosheit nicht ungestraft lassen (1. Kön 21,1–19; 2. Kön 9,21–26).


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