Edomiter – Bibel-Lexikon

Ergänzend zu den Ausführungen über Edom bleiben noch einige wenige Dinge zu bemerken, die über die Menschen von Edom gesagt werden. Isaak sagte in Bezug auf Esau: „Siehe, fern von der Fettigkeit der Erde wird dein Wohnsitz sein und ohne den Tau des Himmels von oben her. Und von deinem Schwert wirst du leben, und deinem Bruder wirst du dienen; und es wird geschehen, wenn du umherschweifst, wirst du sein Joch zerbrechen von deinem Hals." (1. Mo 27,39-40). Diese Vorhersage wurde erfüllt, denn obwohl die Edomiter immer wieder von den Königen von Israel geschlagen wurden, konnten sie doch ihre Freiheit behaupten.

Die grimmige Weise, in der sie Mose antworteten, als er Israel durch ihr Gebiet ziehen lassen wollte, machen ihre Auflehnung deutlich. Dieses Volk muss sich sehr vermehrt haben, wie aus den Zahlen derer hervorgeht, die in den verschiedenen Kriegen geschlagen wurden. Und obwohl wir lesen, dass in den Tagen Davids jeder Mann in Edom geschlagen wurde (1. Kön 11,15.16), wurden sie wieder zahlreich und mussten wieder besiegt werden. In der Zeit der Makkabäer zwang Johannes Hyrcanus die Edomiter, sich beschneiden zu lassen und sich den jüdischen Gesetzen zu unterwerfen, oder das Land zu verlassen. Sie wurden beschnitten und einer von ihnen wurde Prokonsul von Judäa-Antipater, der Vater von Herodes dem Großen, der ein Edomiter (oder ein Idumäer) der Geburt nach war, obwohl er offiziell ein Jude war.


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