1. Samuel 1 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932 (Vorwort)
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1 Und es war ein MannMann von Ramathajim-ZophimRamathajim-Zophim, vom Gebirge EphraimGebirge Ephraim, und sein Name war ElkanaElkana, der Sohnder Sohn JerochamsJerochams, des SohnesSohnes ElihusElihus, des SohnesSohnes TochusTochus, des SohnesSohnes ZuphsZuphs, ein EphratiterEphratiter1. 2 Und er hatte zwei Weiber: der Name der einen war HannaHanna, und der Name der anderen PeninnaPeninna; und PeninnaPeninna hatte KinderKinder, aber HannaHanna hatte keine KinderKinder. 3 Und dieser MannMann ging von JahrJahr zu JahrJahr aus seiner Stadt hinauf, um JehovaJehova der HeerscharenHeerscharen anzubeten und ihm zu opfernopfern zu SiloSilo; und daselbst waren die beiden Söhne ElisElis, HophniHophni und PinehasPinehas, PriesterPriester JehovasJehovas. 4 Und es geschah an dem TageTage, da ElkanaElkana opferte, da gab er seinem Weibe PeninnaPeninna und allen ihren Söhnen und ihren Töchtern Stücke; 5 aber HannaHanna gab er ein doppeltes Stück, denn er liebte HannaHanna; aber JehovaJehova hatte ihren Mutterleib verschlossen. 6 Und ihre Widersacherin kränkte sie mit vieler Kränkung, um sie aufzubringen, weil JehovaJehova ihren Mutterleib verschlossen hatte. 7 Und so wie er das JahrJahr für JahrJahr tat, also kränkte sie sie, so oft sie zum HauseHause JehovasJehovas hinaufzog; und sie weinte und aß nicht. 8 Und ElkanaElkana, ihr MannMann, sprach zu ihr: HannaHanna, warum weinst du? und warum issest du nicht? und warum ist dein HerzHerz betrübt? Bin ich dir nicht besser als zehnzehn Söhne?

9 Und HannaHanna stand auf nach dem EssenEssen und nach dem Trinken zu SiloSilo. EliEli, der PriesterPriester, saß aber auf dem Stuhle an einem der Tür-pfosten des TempelsTempels JehovasJehovas. 10 Und sie war bitteren Gemütes, und sie flehte zu JehovaJehova und weinte sehr. 11 Und sie tat ein GelübdeGelübde und sprach: JehovaJehova der HeerscharenHeerscharen! wenn du das Elend deiner MagdMagd ansehen und meiner gedenken und deine MagdMagd nicht vergessen wirst und wirst deiner MagdMagd männlichen Samen geben, so will ich ihn JehovaJehova geben alle TageTage seines LebensLebens; und kein SchermesserSchermesser soll auf sein HauptHaupt kommen. 12 Und es geschah, als sie lange vor JehovaJehova betete, daß EliEli ihren Mund beobachtete. 13 HannaHanna aber redete in ihrem Herzen; nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme wurde nicht gehört; und EliEli hielt sie für eine Trunkene. 14 Und EliEli sprach zu ihr: Bis wann willst du dich wie eine Trunkene gebärden? Tue deinen WeinWein von dir! 15 Aber HannaHanna antwortete und sprach: Nein, mein HerrHerr! ein Weib beschwerten GeistesGeistes bin ich; weder WeinWein noch starkes Getränk habe ich getrunken, sondern ich schüttete meine SeeleSeele vor JehovaJehova aus. 16 Setze nicht deine MagdMagd einer TochterTochter BelialsBelials gleich; denn aus der Fülle meines Kummers und meiner Kränkung habe ich bisher geredet. 17 Und EliEli antwortete und sprach: Gehe hin in Frieden; und der GottGott IsraelsIsraels gewähre deine Bitte, die du von ihm erbeten hast! 18 Und sie sprach: Möge deine MagdMagd GnadeGnade finden in deinen AugenAugen! Und das Weib ging ihres Weges und aß, und ihr Angesicht war nicht mehr dasselbe.

19 Und sie machten sich des MorgensMorgens früh auf und beteten an vor JehovaJehova; und sie kehrten zurück und kamen in ihr HausHaus nach RamaRama. Und ElkanaElkana erkannte HannaHanna, sein Weib, und JehovaJehova gedachte ihrer. 20 Und es geschah nach Umlauf der ZeitZeit, da ward HannaHanna schwanger und gebar einen SohnSohn; und sie gab ihm den NamenNamen SamuelSamuel2: denn von JehovaJehova habe ich ihn erbeten. 21 Und der MannMann ElkanaElkana ging hinauf mit seinem ganzen HauseHause, um JehovaJehova das jährliche SchlachtopferSchlachtopfer zu opfernopfern und sein GelübdeGelübde zu erfüllen. 22 Aber HannaHanna ging nicht hinauf; denn sie sprach zu ihrem ManneManne: Bis der Knabe entwöhnt ist, dann will ich ihn bringen, daß er vor JehovaJehova erscheine und dort bleibe auf immer. 23 Und ElkanaElkana, ihr MannMann, sprach zu ihr: Tue was gut ist in deinen AugenAugen; bleibe, bis du ihn entwöhnt hast; nur möge JehovaJehova sein WortWort aufrecht halten! So blieb das Weib und säugte ihren SohnSohn, bis sie ihn entwöhnt hatte. 24 Und sobald sie ihn entwöhnt hatte, brachte sie ihn mit sich hinauf nebst dreidrei Farren und einem EphaEpha MehlMehl und einem SchlauchSchlauch WeinWein, und brachte ihn in das HausHaus JehovasJehovas nach SiloSilo; und der Knabe war noch jung. 25 Und sie schlachteten den Farren und brachten den Knaben zu EliEli. 26 Und sie sprach: Bitte, mein HerrHerr! So wahr deine SeeleSeele lebt, mein HerrHerr, ich bin das Weib, das hier bei dir stand, um zu JehovaJehova zu flehenflehen. 27 Um diesen Knaben habe ich gefleht, und JehovaJehova hat mir meine Bitte gewährt, die ich von ihm erbeten habe. 28 So habe auch ich ihn JehovaJehova geliehen; alle die TageTage, die er lebt3, ist er JehovaJehova geliehen. Und er betete4 daselbst JehovaJehova an.

Fußnoten

  • 1 O. ein Ephraimiter; vergl. Ri 12,5, sowie die Anm. zu Ri 17,7
  • 2 H. Schemuel: von Gott erhört
  • 3 W. ist
  • 4 O. sie beteten