Hebräer 1 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932 (Vorwort)
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Ansicht

1 Nachdem GottGott vielfältig und auf vielerlei WeiseWeise ehemals1 zu den VäternVätern geredet hat in den2 ProphetenPropheten, hat er am Ende dieser TageTage zu uns geredet im SohneSohne3, 2 den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat; 3 welcher, der Abglanz4 seiner HerrlichkeitHerrlichkeit und der Abdruck seines WesensWesens seiend und alle Dinge durch das WortWort seiner5 MachtMacht tragend, nachdem er [durch sich selbst] die ReinigungReinigung der Sünden bewirkt, sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der HöheHöhe; 4 indem er um so viel besser geworden ist als die EngelEngel, als er einen vorzüglicheren NamenNamen vor ihnen ererbt hat. 5 Denn zu welchem der EngelEngel hat er je gesagt: „Du bist mein SohnSohn, heute habe ich dich gezeugt“?6 Und wiederum: „Ich will ihm zum VaterVater, und er soll mir zum SohneSohne sein“?7 [1. Chr 17,13; Ps 2,7] 6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis8 einführt, spricht er: „Und alle Engel GottesEngel Gottes sollen ihn anbeten“.9 [Ps 97,7] 7 Und in Bezug auf die EngelEngel zwar spricht er: „Der seine EngelEngel zu Winden10 machtmacht und seine DienerDiener zu einer Feuerflamme“;11 [Ps 104,4] 8 in Bezug auf den SohnSohn aber: „Dein ThronThron, o GottGott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit12, und ein ZepterZepter der Aufrichtigkeit ist das ZepterZepter deines ReichesReiches; [Ps 45,7-8] 9 du hast GerechtigkeitGerechtigkeit geliebt und GesetzlosigkeitGesetzlosigkeit gehaßt; darum hat GottGott, dein GottGott, dich gesalbt mit Freudenöl über deine Genossen“.13 10 Und: „Du, HerrHerr, hast im AnfangAnfang die ErdeErde gegründet, und die HimmelHimmel sind WerkeWerke deiner Hände; [Ps 102,26-28] 11 sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Kleid, 12 und wie ein GewandGewand wirst du sie zusammenwickeln, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe14, und deine JahreJahre werden nicht vergehen.“15 13 Zu welchem der EngelEngel aber hat er je gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum SchemelSchemel deiner Füße“?16 [Ps 110,1] 14 Sind sie nicht alle dienstbare GeisterGeister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche die Seligkeit ererben sollen?

Fußnoten

  • 1 O. vor alters
  • 2 O. durch die
  • 3 d.h. in der Person des Sohnes, nicht nur durch den Sohn; es ist bezeichnend, daß der Artikel im Griech. fehlt
  • 4 Eig. die Ausstrahlung
  • 5 d.h. seiner eigenen
  • 6 Ps 2,7
  • 7 1. Chr 17,13
  • 8 O. die bewohnte Erde; so auch Kap. 2,5
  • 9 Ps 97,7
  • 10 And.: zu Geistern
  • 11 Ps 104,4
  • 12 W. in das Zeitalter des Zeitalters
  • 13 Ps 45,6.7
  • 14 d.h. der ewig Unveränderliche
  • 15 Ps 102,25-27
  • 16 Ps 110,1