Philemon – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932 (Vorwort)
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Ansicht

1 PaulusPaulus, ein Gefangener Christi Jesu, und TimotheusTimotheus, der BruderBruder, PhilemonPhilemon, dem Geliebten und unserem Mitarbeiter1, 2 und AppiaAppia, der Schwester, und ArchippusArchippus, unserem Mitkämpfer, und der VersammlungVersammlung, die in deinem HauseHause ist: 3 GnadeGnade euch und FriedeFriede von GottGott, unserem VaterVater, und dem HerrnHerrn JesusJesus ChristusChristus!

4 Ich danke meinem GottGott, indem ich allezeit deiner erwähne in meinen Gebeten, 5 da ich höre von deiner Liebe und von dem Glauben, den du an den HerrnHerrn JesusJesus und zu allen Heiligen hast, 6 daß2 die GemeinschaftGemeinschaft deines Glaubens wirksam werde in der Anerkennung alles Guten, welches in uns ist gegen Christum [Jesum]. 7 Denn wir haben große FreudeFreude und großen Trost durch3 deine Liebe, weil die Herzen4 der Heiligen durch dich, BruderBruder, erquickt worden sind.

8 Deshalb, obgleich ich große Freimütigkeit in Christo habe, dir zu gebieten, was sich geziemt, 9 so bitte ich doch vielmehr um der Liebe willen, da ich nun ein solcher bin, wie PaulusPaulus, der AlteAlte, jetzt aber auch ein Gefangener Jesu Christi. 10 Ich bitte5 dich für mein Kind, das ich gezeugt habe in den Banden, OnesimusOnesimus, 11 der dir einsteinst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist, 12 den ich zu dir zurückgesandt habe - ihn, das ist mein HerzHerz; 13 welchen ich bei mir behalten wollte, auf daß er statt deiner mir diene in den Banden des EvangeliumsEvangeliums. 14 Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß deine Wohltat6 nicht wie gezwungen, sondern freiwillig sei. 15 Denn vielleicht ist er deswegen für eine ZeitZeit von dir getrennt gewesen, auf daß du ihn für immer besitzen mögest, 16 nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten BruderBruder, besonders für mich, wieviel mehr aber für dich, sowohl im FleischeFleische als im HerrnHerrn. 17 Wenn du mich nun für deinen Genossen hältst, so nimm ihn auf wie mich. 18 Wenn er dir aber irgend ein Unrecht getan hat, oder dir etwas schuldig ist, so rechne dies mir an. 19 Ich, PaulusPaulus, habe es mit meiner Hand geschrieben, ich will bezahlen; daß ich dir nicht sagesage, daß du auch dich selbst mir schuldig bist. 20 Ja, BruderBruder, ich möchte gern Nutzen an dir haben im HerrnHerrn; erquicke mein HerzHerz in Christo. 21 Da ich deinem Gehorsam vertraue, so habe ich dir geschrieben, indem ich weiß, daß du auch mehr tun wirst, als ich sagesage. 22 Zugleich aber bereite mir auch eine HerbergeHerberge, denn ich hoffe, daß ich durch eure GebeteGebete euch werde geschenkt werden.

23 Es grüßt dich EpaphrasEpaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu, 24 MarkusMarkus, AristarchusAristarchus, DemasDemas, LukasLukas, meine Mitarbeiter. 25 Die GnadeGnade unseres HerrnHerrn JesusJesus ChristusChristus sei mit eurem GeisteGeiste!

Fußnoten

  • 1 O. unserem Geliebten und Mitarbeiter
  • 2 Eig. derart daß
  • 3 O. über, wegen
  • 4 Eig. die Eingeweide (das Innere)
  • 5 O. ermahne
  • 6 W. dein Gutes