Jona 1 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932 (Vorwort)
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  • WLC – Westminster Leningrad Codex
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Ansicht

1 Und das WortWort JehovasJehovas geschah zu JonaJona, dem SohneSohne AmittaisAmittais1, also: 2 Mache dich auf, geh nach NiniveNinive, der großen Stadt, und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich heraufgestiegen.

3 Aber JonaJona machtemachte sich auf, um von dem Angesicht JehovasJehovas hinweg nach TarsisTarsis2 zu fliehen; und er ging nach JaphoJapho3 hinab und fand ein SchiffSchiff, das nach TarsisTarsis fuhr; und er gab sein Fährgeld und stieg in dasselbe hinab, um mit ihnen nach TarsisTarsis zu fahren von dem Angesicht JehovasJehovas hinweg.

4 Da warf JehovaJehova einen heftigen WindWind auf das MeerMeer, und es entstand ein großer Sturm auf dem MeereMeere, so daß das SchiffSchiff zu zerbrechen drohte. 5 Und die Seeleute fürchteten sich und schrieen, ein jeder zu seinem GottGott; und sie warfen die Geräte, welche im SchiffeSchiffe waren, ins MeerMeer, um sich zu erleichtern. JonaJona aber war in den unteren Schiffsraum hinabgestiegen, und hatte sich hingelegt und war in tiefen Schlaf gesunken. 6 Und der Obersteuermann trat zu ihm hin und sprach zu ihm: Was ist mit dir, du Schläfer? Stehe auf, ruferufe deinen GottGott an! vielleicht wird der GottGott unser gedenken, daß wir nicht umkommen. 7 Und sie sprachensprachen einer zum anderen: Kommt und laßt uns Lose werfen, damit wir erfahren, um wessentwillen dieses Unglück uns trifft. Und sie warfen Lose, und das Los fiel auf JonaJona.

8 Da sprachensprachen sie zu ihm: Tue uns doch kund, um wessentwillen dieses Unglück uns trifft! Was ist dein Geschäft, und woher kommst du? Welches ist dein Land, und von welchem Volke bist du? 9 Und er sprach zu ihnen: Ich bin ein HebräerHebräer; und ich fürchte JehovaJehova, den GottGott des HimmelsHimmels, der das MeerMeer und das Trockene gemacht hat. 10 Da fürchteten sich die Männer mit großer Furcht und sprachensprachen zu ihm: Was hast du da getan! Denn die Männer wußten, daß er von dem Angesicht JehovasJehovas hinwegfloh; denn er hatte es ihnen kundgetan. 11 Und sie sprachensprachen zu ihm: Was sollen wir dir tun, damit das MeerMeer sich gegen uns beruhige? denn das MeerMeer wurde immer stürmischer4. 12 Und er sprach zu ihnen: Nehmet mich und werfet mich ins MeerMeer, so wird das MeerMeer sich gegen euch beruhigen; denn ich weiß, daß dieser große Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist. 13 Und die Männer ruderten hart5, um das SchiffSchiff ans Land zurückzuführen; aber sie vermochten es nicht, weil das MeerMeer immer stürmischer gegen sie wurde. 14 Da riefen sie zu JehovaJehova und sprachensprachen: Ach, JehovaJehova! laß uns doch nicht umkommen um der SeeleSeele dieses MannesMannes willen, und lege nicht unschuldigesunschuldiges BlutBlut auf uns; denn du, JehovaJehova, hast getan, wie es dir gefallen hat. 15 Und sie nahmen JonaJona und warfen ihn ins MeerMeer. Da ließ das MeerMeer ab6 von seinem Wüten. 16 Und die Männer fürchteten sich vor JehovaJehova mit großer Furcht, und sie schlachteten SchlachtopferSchlachtopfer und taten GelübdeGelübde dem JehovaJehova.

Fußnoten

  • 1 S. 2. Kön 14,25
  • 2 Eine phönizische Ansiedlung in Spanien
  • 3 Joppe
  • 4 O. stürmte fort und fort; so auch V. 13
  • 5 W. wollten durchbrechen
  • 6 Eig. Da stand das Meer still