Johannes 4 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932 (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.2 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht

1 Als nun der HerrHerr erkannte, daß die PharisäerPharisäer gehört hatten, daß JesusJesus mehr JüngerJünger mache und taufetaufe als JohannesJohannes, [Mt 4,12; Mk 1,14; Lk 4,14] 2 (wiewohl JesusJesus selbst nicht taufte, sondern seine JüngerJünger) 3 verließ er JudäaJudäa und zog wieder nach GaliläaGaliläa. 4 Er mußte aber durch SamariaSamaria ziehen. 5 Er kommt nun in eine Stadt SamariasSamarias, genannt SicharSichar, nahe bei dem Felde, welches JakobJakob seinem SohneSohne JosephJoseph gab. 6 Es war aber daselbst eine QuelleQuelle JakobsJakobs. JesusJesus nun, ermüdet von der Reise, setzte sich also an die QuelleQuelle nieder. Es war um die sechste StundeStunde. 7 Da kommt ein Weib aus SamariaSamaria, Wasser zu schöpfen. JesusJesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken. 8 (Denn seine JüngerJünger waren weggegangen in die Stadt, um Speise zu kaufen.) 9 Das samaritische Weib spricht nun zu ihm: Wie bittest du, der du ein JudeJude bist, von mir zu trinken, die ich ein samaritisches Weib bin? (Denn die Juden verkehren nicht mit den SamariternSamaritern.) 10 JesusJesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe GottesGottes kenntest, und wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken, so würdest du ihn gebeten haben, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. 11 Das Weib spricht zu ihm: HerrHerr, du hast kein Schöpfgefäß, und der BrunnenBrunnen ist tief; woher hast du denn das lebendige Wasser? 12 Du bist doch nicht größer als unser VaterVater JakobJakob, der uns den BrunnenBrunnen gab, und er selbst trank aus demselben und seine Söhne und sein ViehVieh? 13 JesusJesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wiederum dürsten; 14 wer irgend aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine QuelleQuelle Wassers werden, das ins ewigeewige LebenLeben quillt. 15 Das Weib spricht zu ihm: HerrHerr, gib mir dieses Wasser, damit mich nicht dürste und ich nicht hierher komme, um zu schöpfen. 16 JesusJesus spricht zu ihr: Gehe hin, ruferufe deinen MannMann und komm hierher. 17 Das Weib antwortete und sprach: Ich habe keinen MannMann. JesusJesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: ich habe keinen MannMann; 18 denn fünffünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein MannMann; hierin1 hast du wahr geredet. 19 Das Weib spricht zu ihm: HerrHerr, ich sehe, daß du ein ProphetProphet bist. 20 Unsere VäterVäter haben auf diesem BergeBerge angebetet, und ihr saget, daß in JerusalemJerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse. 21 JesusJesus spricht zu ihr: Weib, glaubeglaube mir, es kommt die2 StundeStunde, da ihr weder auf diesem BergeBerge, noch in JerusalemJerusalem den VaterVater anbeten werdet. 22 Ihr betet an und wisset nicht, was3; wir betenbeten an und wissenwissen, was4, denn das HeilHeil ist aus den Juden. 23 Es kommt aber die5 StundeStunde und ist jetzt, da die wahrhaftigen Anbeter den VaterVater in GeistGeist und WahrheitWahrheit anbeten werden; denn auch der VaterVater sucht solche als seine Anbeter. 24 GottGott ist ein GeistGeist, und die ihn anbeten, müssen in GeistGeist und WahrheitWahrheit anbeten. 25 Das Weib spricht zu ihm: Ich weiß, daß der MessiasMessias kommt, welcher ChristusChristus genannt wird; wenn jener kommt, wird er uns alles verkündigenverkündigen. 26 JesusJesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet. 27 Und über diesem kamen seine JüngerJünger und verwunderten sich, daß er mit einem Weibe redete. Dennoch sagte niemand: Was suchst du? oder: Was redest du mit ihr? 28 Das Weib nun ließ ihren Wasserkrug stehen und ging weg in die Stadt und sagt zu den Leuten: 29 Kommet, sehet einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was irgend ich getan habe; dieser ist doch nicht etwa der Christusder Christus? 30 Sie gingen zu der Stadt hinaus und kamen zu ihm.

31 In der Zwischenzeit [aber] baten ihn die JüngerJünger und sprachensprachen: RabbiRabbi, iß. 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essenessen, die ihr nicht kennet. 33 Da sprachensprachen die JüngerJünger zueinander: Hat ihm wohl jemand zu essenessen gebracht? 34 JesusJesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe6. 35 Saget ihr nicht: Es sind noch viervier MonateMonate, und die ErnteErnte kommt? Siehe, ich sagesage euch: Hebet eure AugenAugen auf und schauet die Felder an, denn sie sind schon weiß zur ErnteErnte. 36 Der da erntet empfängt LohnLohn7 und sammelt Frucht zum ewigen LebenLeben, auf daß beide, der da sät und der da erntet, zugleich sich freuen. 37 Denn hierin ist der Spruch wahr: Ein anderer ist es, der da sät, und ein anderer, der da erntet. 38 Ich habe euch gesandt, zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

39 Aus jener Stadt aber glaubten viele von den SamariternSamaritern an ihn um des WortesWortes des Weibes willen, welches bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was irgend ich getan habe. 40 Als nun die SamariterSamariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb daselbst zwei TageTage. 41 Und noch viele mehr glaubten um seines WortesWortes willen; 42 und sie sagten zu dem Weibe: Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört und wissenwissen, daß dieser wahrhaftig der HeilandHeiland der WeltWelt ist.

43 Nach den zwei Tagen aber zog er von dannen aus [und ging hin] nach GaliläaGaliläa; [Mt 4,12-17; Mk 1,14; Mk 1,15; Lk 4,14; Lk 4,15] 44 denn JesusJesus selbst bezeugte, daß ein ProphetProphet in dem eigenen Vaterlande8 keine Ehre hat. 45 Als er nun nach GaliläaGaliläa kam, nahmen die GaliläerGaliläer ihn auf, da sie alles gesehen, was er in JerusalemJerusalem auf dem FesteFeste getan hatte; denn auch sie kamen zu dem Fest.

46 Er kam nun wiederum nach Kana in GaliläaKana in Galiläa, wo er das Wasser zu WeinWein gemacht hatte. Und es war ein gewisser königlicher BeamterBeamter, dessen SohnSohn krank war, in KapernaumKapernaum. 47 Als dieser gehört hatte, daß JesusJesus aus JudäaJudäa nach GaliläaGaliläa gekommen sei, ging er zu ihm hin und batbat [ihn], daß er herabkomme und seinen SohnSohn heileheile; denn er lag im SterbenSterben. 48 JesusJesus sprach nun zu ihm: Wenn ihr nicht ZeichenZeichen und WunderWunder sehet, so werdet ihr nicht glauben. 49 Der königliche Beamte spricht zu ihm: HerrHerr, komm herab, eheehe mein Kind stirbt! 50 JesusJesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein SohnSohn lebt. Und der MenschMensch glaubte dem WorteWorte, das JesusJesus zu ihm sagte, und ging hin. 51 Aber schon während er hinabging, begegneten ihm seine KnechteKnechte und berichteten, daß sein Knabe lebe. 52 Er erforschte nun von ihnen die StundeStunde, in welcher es besser mit ihm geworden sei; und sie sagten zu ihm: GesternGestern zur siebenten StundeStunde verließ ihn das FieberFieber. 53 Da erkannte der VaterVater, daß es in jener StundeStunde war, in welcher JesusJesus zu ihm sagte: Dein SohnSohn lebt. Und er glaubte, er und sein ganzes HausHaus. 54 Dies tat JesusJesus wiederum als zweites ZeichenZeichen, als er aus JudäaJudäa nach GaliläaGaliläa gekommen war.

Fußnoten

  • 1 W. dies
  • 2 O. eine
  • 3 O. was ihr nicht kennet
  • 4 O. was wir kennen
  • 5 O. eine
  • 6 O. vollends
  • 7 O. ... sie sind weiß zur Ernte. Schon empfängt, der da erntet, Lohn
  • 8 O. in der eigenen Vaterstadt; wie anderswo