1. Könige 20 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932 (Vorwort)
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Ansicht

1 Und Ben-HadadBen-Hadad, der König von SyrienSyrien, versammelte seine ganze Heeresmacht: zweiunddreißig KönigeKönige waren mit ihm und Rosse und WagenWagen; und er zog herauf und belagerte SamariaSamaria und stritt wider dasselbe. 2 Und er sandte Boten zu AhabAhab, dem König von IsraelIsrael, in die Stadt, 3 und ließ ihm sagen: So spricht Ben-HadadBen-Hadad: Dein SilberSilber und dein GoldGold ist mein, und deine Weiber und deine Söhne, die schönsten, sind mein. 4 Und der König von IsraelIsrael antwortete und sprach: Nach deinem WorteWorte, mein HerrHerr König: dein bin ich mit allem was mein ist. 5 Und die Boten kamen wieder und sprachen: So spricht Ben-HadadBen-Hadad und sagt: Wohl habe ich zu dir gesandt und gesprochen: Dein SilberSilber und dein GoldGold, und deine Weiber und deine Söhne sollst du mir geben; 6 doch morgen um diese ZeitZeit werde ich meine KnechteKnechte zu dir senden, und sie werden dein HausHaus und die Häuser deiner KnechteKnechte durchsuchen; und es wird geschehen, alle Lust deiner AugenAugen werden sie in ihre Hand tun und mitnehmen.

7 Da berief der König von IsraelIsrael alle Ältesten des Landes und sprach: Erkennet doch und sehet, daß dieser Böses sucht; denn er hat zu mir gesandt um meine Weiber und meine Söhne, und um mein SilberSilber und mein GoldGold, und ich habe es ihm nicht verweigert. 8 Und alle Ältesten und alles Volk sprachen zu ihm: Gehorche nicht und willige nicht ein! 9 Und er sprach zu den Boten Ben-HadadsBen-Hadads: Saget meinem HerrnHerrn, dem König: Alles was du deinem KnechteKnechte zuerst entboten hast, will ich tun; aber diese Sache kann ich nicht tun. Und die Boten gingen hin und brachten ihm Antwort. 10 Da sandte Ben-HadadBen-Hadad zu ihm und ließ ihm sagen: So sollen mir die GötterGötter tun und so hinzufügen, wenn der StaubStaub von SamariaSamaria hinreichen soll für die hohlen Hände all des Volkes, das mir folgt! 11 Und der König von IsraelIsrael antwortete und sprach: Saget ihm: Es rühme sich nicht der sich Gürtende wie der den GürtelGürtel Lösende! 12 Und es geschah, als er dieses WortWort hörte, - er trank eben, er und die KönigeKönige, in den Zelten1 - da sprach er zu seinen Knechten: Stellet euch2! und sie stellten sich wider die Stadt.

13 Und siehe, ein ProphetProphet trat zu AhabAhab, dem König von IsraelIsrael, und sprach: So spricht JehovaJehova: Hast du diesen ganzen großen Haufen gesehen? Siehe, ich gebe ihn heute in deine Hand, und du sollst wissen, daß ich JehovaJehova bin. 14 Und AhabAhab sprach: Durch wen? Und er sprach: So spricht JehovaJehova: Durch die Knaben3 der Obersten der Landschaften. Und er sprach: Wer soll den KampfKampf eröffnen? Und er sprach: Du. 15 Da musterte er die Knaben der Obersten der Landschaften, und ihrer waren zweihundert zweiunddreißig; und nach ihnen musterte er das ganze Volk, alle KinderKinder IsraelIsrael, siebentausend MannMann.

16 Und sie zogen aus am Mittag. Ben-HadadBen-Hadad aber trank und berauschte sich in den Zelten4, er und die KönigeKönige, die zweiunddreißig KönigeKönige, die ihm halfen. 17 Und die Knaben der Obersten der Landschaften zogen zuerst aus. Und Ben-HadadBen-Hadad sandte hin, und man berichtete ihm und sprach: Es sind Männer aus SamariaSamaria gezogen. 18 Da sprach er: Wenn sie zum Frieden ausgezogen sind, so greifet sie lebendig; und wenn sie zum StreitStreit ausgezogen sind, so greifet sie lebendig. 19 Diese aber zogen aus der Stadt: die Knaben der Obersten der Landschaften und das Heer, das ihnen folgte. 20 Und sie schlugen ein jeder seinen MannMann, und die Syrer flohen, und IsraelIsrael jagte ihnen nach; und Ben-HadadBen-Hadad, der König von SyrienSyrien, entkam auf einem Rosse mit einigen Reitern. 21 Da zog der König von IsraelIsrael aus und schlug die Rosse und die WagenWagen, und er richtete unter den Syrern eine große Niederlage an.

22 Da trat der ProphetProphet zu dem König von IsraelIsrael und sprach zu ihm: Wohlan, verstärke dich, und erkenne und sieh zu was du zu tun hast; denn bei der Rückkehr des JahresJahres wird der König von SyrienSyrien wider dich heraufziehen.

23 Und die KnechteKnechte des Königs von SyrienSyrien sprachen zu ihm: Ihre GötterGötter sind Berggötter, darum waren sie uns überlegen; jedoch laßt uns in der EbeneEbene wider sie streiten, ob wir ihnen nicht überlegen sein werden! 24 Tue aber dieses: Entferne die KönigeKönige, einen jeden von seinem Orte, und setze BefehlshaberBefehlshaber an ihre Stelle; 25 und du, zähle dir ein Heer wie das Heer, das dir gefallen ist, und Rosse wie die Rosse, und WagenWagen wie die WagenWagen; und wir wollen in der EbeneEbene wider sie streiten, ob wir ihnen nicht überlegen sein werden. Und er hörte auf ihre Stimme und tat also.

26 Und es geschah bei der Rückkehr des JahresJahres, da musterte Ben-HadadBen-Hadad die Syrer, und er zog hinauf nach Aphek5 zum StreitStreit mit IsraelIsrael. 27 Und die KinderKinder IsraelIsrael wurden gemustert und mit Vorrat versorgt, und sie zogen ihnen entgegen; und die KinderKinder IsraelIsrael lagerten sich ihnen gegenüber wie zwei kleine Herden Ziegen; die Syrer aber füllten das Land. 28 Da trat der MannMann GottesGottes herzu und sprach zu dem König von IsraelIsrael und sagte: So spricht JehovaJehova: Weil die Syrer gesagt haben: JehovaJehova ist ein GottGott der BergeBerge und nicht ein GottGott der Täler6, so will ich diesen ganzen großen Haufen in deine Hand geben; und ihr werdet erkennen, daß ich JehovaJehova bin. 29 Und sie lagerten, diese jenen gegenüber, sieben TageTage lang. Und es geschah am siebenten TageTage, da begann7 der StreitStreit; und die KinderKinder IsraelIsrael schlugen die Syrer, hunderttausend MannMann zu Fuß, an einem TageTage. 30 Und die übrigen flohen nach AphekAphek in die Stadt. Da fiel die Mauer auf die siebenundzwanzigtausend MannMann, die übriggeblieben waren.

Und Ben-HadadBen-Hadad floh und kam in die Stadt, in das innerste Gemach8. 31 Da sprachen seine KnechteKnechte zu ihm: Siehe doch, wir haben gehört, daß die KönigeKönige des Hauses IsraelIsrael gnädige KönigeKönige sind; laß uns doch SacktuchSacktuch um unsere LendenLenden legen und Stricke um unsere Häupter, und zum König von IsraelIsrael hinausgehen; vielleicht läßt er deine SeeleSeele am LebenLeben. 32 Und sie gürteten SacktuchSacktuch um ihre LendenLenden und legten Stricke um ihre Häupter, und kamen zu dem König von IsraelIsrael und sprachen: Dein KnechtKnecht Ben-HadadBen-Hadad spricht: Laß doch meine SeeleSeele am LebenLeben! Und er sprach: Lebt er noch? Er ist mein BruderBruder. 33 Und die Männer nahmen es als eine gute Vorbedeutung, und eilten sich zu vergewissern9, ob er es wirklich so meinte10, und sprachen: Dein BruderBruder Ben-HadadBen-Hadad11. Und er sprach: Gehet, holet ihn. Da ging Ben-HadadBen-Hadad zu ihm hinaus, und er ließ ihn zu sich auf den WagenWagen steigen. 34 Und Ben-Hadad12 sprach: Die Städte, die mein VaterVater deinem VaterVater genommen hat, will ich dir zurückgeben, und du magst dir Straßen in DamaskusDamaskus anlegen, so wie mein VaterVater sich solche in SamariaSamaria angelegt hat. Und ich, sprach AhabAhab, will dich mit diesem BundeBunde ziehen lassen. Und er machte einen BundBund mit ihm und ließ ihn ziehen.

35 Und ein MannMann von den Söhnen der ProphetenPropheten sprach zu seinem Genossen durch das WortWort JehovasJehovas: Schlage mich doch! Aber der MannMann weigerte sich, ihn zu schlagen. 36 Da sprach er zu ihm: Darum daß du nicht auf die Stimme JehovasJehovas gehört hast, siehe, sobald du von mir weggehst, wird dich ein LöweLöwe töten. Und als er von ihm wegging, da fand ihn ein LöweLöwe und tötete ihn. 37 Und er traf einen anderen MannMann und sprach: Schlage mich doch! Und der MannMann schlug ihn, schlug und verwundete ihn. 38 Da ging der ProphetProphet hin und stellte sich auf den Weg des Königs13, und machte sich unkenntlich, indem er den KopfbundKopfbund über seine AugenAugen zog. 39 Und es geschah, als der König vorbeiging, da schrie er den König an und sprach: Dein KnechtKnecht war mitten in den StreitStreit gezogen, und siehe, da wandte sich ein MannMann herzu und brachte einen MannMann zu mir und sprach: Bewache diesen MannMann; wenn er irgend vermißt wird, so soll dein LebenLeben statt seines LebensLebens sein, oder du sollst ein TalentTalent SilberSilber darwägen. 40 Und es geschah, während dein KnechtKnecht hier und dort zu tun hatte, da war er fort. Und der König von IsraelIsrael sprach zu ihm: Also ist dein Urteil, du selbst hast entschieden. 41 Da tat er eilends den KopfbundKopfbund von seinen AugenAugen, und der König von IsraelIsrael erkannte ihn, daß er von den ProphetenPropheten war. 42 Und er sprach zu ihm: So spricht JehovaJehova: Weil du den MannMann, den ich verbannt14 habe, aus der Hand entlassen hast, so soll dein LebenLeben statt seines LebensLebens sein und dein Volk statt seines Volkes! 43 Und der König von IsraelIsrael ging nach seinem HauseHause, mißmutig und zornig, und kam nach SamariaSamaria.

Fußnoten

  • 1 Eig. Hütten, Laubhütten
  • 2 Eig. Leget an (d.h. die Belagerungswerkzeuge)
  • 3 d.h. Knappen, Knechte
  • 4 Eig. Hütten, Laubhütten
  • 5 in der Ebene Jisreel
  • 6 Eig. der Talebenen
  • 7 W. rückte heran
  • 8 O. von Gemach zu Gemach
  • 9 Eig. ihn bestätigen zu lassen
  • 10 Eig. ob es aus ihm wäre
  • 11 O. Ben-Hadad ist dein Bruder?
  • 12 W. Und er
  • 13 d.h. den der König kommen sollte
  • 14 Eig. den Mann meines Bannes, d.h. der dem Tode geweiht war