Baumeister – Bibel-Lexikon

Schon in 1. Mose 4,17 lesen wir von Kain, dass er eine Stadt baute und sie nach dem Namen seines Sohnes benannte. Seit dieser Zeit wurde das Bauen von Häusern allgemein üblich, wobei Abraham eine Stadt erwartete, deren Baumeister Gott ist. Es wird symbolisch für das Errichten eines geistlichen Hauses für Gott benutzt, dessen Baumeister Christus ist (Mt 16,18; 1. Kor 3,9; Eph 2,21; 1. Pet 2,5). Als Werkzeuge - andere sind auch Baumeister - nennt Paulus sich selbst „einen weisen Baumeister", indem er die Grundlage der Versammlung gelegt hat, welche Christus ist (1. Kor 3,10). Die Arbeiter werden bei der Wahl des Materials, das sie für den Bau des Hauses Gottes verwenden, gewarnt: Ungeeignetes Material wird der Erprobung durchs Feuer nicht standhalten und die Baumeister werden Schaden leiden, dadurch dass sie ihre Werke im Feuer verbrennen sehen und ihren Lohn verlieren (1. Kor 3,10-14). Dagegen wird alles, was Christus durch das Mittel seiner Knechte baut, mit Sicherheit ewig bleiben. In einem ähnlichen Bild ist Christus der Eckstein, oder Haupt der Ecke, den „die Bauleute", die Obersten der jüdischen Nation, verworfen haben, den Gott aber erhöht hat (Ps 118,22; Mt 21,42; Apg 4,11; Eph 2,20; 1. Pet 2,7).


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