Das Manna in der Wüste
Gedanken zu 2. Mose 16

Einleitung

Das Manna (oder Man) war die Speise des Volkes Gottes in der Wüste. Der Dichter des 78. Psalms, Asaph, schreibt davon in seinem Lied (Unterweisung, Lehrgedicht): „Und doch hatte er den Wolken oben geboten und die Türen des Himmels geöffnet und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben. Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung“ (Ps 78,23–25).

Die Anweisungen Gottes über das Manna finden wir in 2. Mose 16. Die natürliche Speise, die Gott seinem Volk Israel damals in der Wüste gab, redet vorbildlich (typologisch) von der geistlichen Speise, die Gott uns heute gibt. Dabei geht es zentral um sein Wort und um die Person seines Sohnes. Es lohnt sich, dieses Kapitel in seinen Details zu betrachten und es auf uns anzuwenden. Dazu soll diese Betrachtung eine Hilfestellung bieten.

Wir folgen dabei dem Fortgang des Kapitels in sechs Teilen:

Teil 1: Der Hintergrund – erneutes Murren des Volkes (Verse 1–3)

Teil 2: Gottes Antwort auf das Murren des Volkes (Verse 4–12)

Teil 3: Wachteln im Lager (Vers 13)

Teil 4: Manna vom Himmel (Verse 14–21)

Teil 5: Das Manna und der Sabbat (Verse 22–30)

Teil 6: Das Manna im Krug (Verse 31–36)

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