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Der 1. Brief an die Korinther

Frank Binford Hole (Biographie)

Einleitung


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Wir wenden uns nun einem Brief zu, der sich mehr als alle ande­ren mit Angelegenheiten der örtlichen Versammlung befasst und die von Gott bestimmte Ordnung vorstellt, die in ihr zu beachten ist. Die Kirche oder Versammlung Gottes in Korinth war recht groß, wie wir aus Apostelgeschichte 18, 10 erfahren. Wie es in ei­nem solchen Fall nicht ungewöhnlich ist, gab es dort einige Ele­mente, die zum Schaden wirkten. Diese Personen waren damit be­schäftigt, Verhaltensweisen, Gewohnheiten und sogar Lehren ein­zuführen, die wohl in der Welt der Korinther allgemein üblich sein mochten, die sich aber mit dem Wesen und dem Geist der Ver­sammlung Gottes durchaus nicht vereinbaren ließen. Das war teil­weise der Unwissenheit der Gläubigen dort zuzuschreiben, denn sie hatten den Apostel Paulus, der ihnen das Evangelium verkün­digt hatte, in einem Brief um Auskunft zu gewissen Fragen gebe­ten, wie wir aus Kapitel 7,1 ersehen. Doch Paulus beantwortet nicht nur ihre Fragen, sondern führt ihnen in eindrucksvoller Spra­che ihre schlimmen Irrtümer in Betragen und Lehre vor Augen. Er tat dies nicht mit Ärger oder Zorn oder mit bitterem Spott, sondern "aus vieler Drangsal und Herzensangst ... mit vielen Tränen" (2. Kor 2,4). Das erklärt die mächtige Wirkung, die dieser Brief aus­übte, wie 2. Korinther 7,8‑11 beweist.

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