Hiob 6 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1905 mit Strongs
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Hiob 6

1 Und HiobHiob347 antwortete6030 und sprach559:

2 O daß mein Gram doch3863 gewogen würde, und5375 man mein Mißgeschick auf8254 die Waagschale legte allzumal! 3 Denn dann würde es schwerer3513 sein als der Sand2344 der MeereMeere3220; darum sind unbesonnen meine WorteWorte1697. 4 Denn die PfeilePfeile2671 des Allmächtigen7706 sind in mir5978, ihr GiftGift2534 trinkt8354 mein GeistGeist7307; die Schrecken GottesGottes433 stellen sich6186 in Schlachtordnung wider mich auf. 5 Schreit5101 ein WildeselWildesel6501 beim GraseGrase, oder brüllt ein RindRind bei seinem Futter1098? 6 Wird Fades, Salzloses gegessen398? Oder ist3426 Geschmack2940 im Eiweiß? 7 Was meine SeeleSeele5315 sich3985 weigerte anzurühren5060, das ist wie meine ekle Speise3899.

8 O daß5414 doch meine Bitte7596 einträfe, und GottGott433 mein Verlangen gewährte, 9 daß es GottGott433 gefiele, mich1214 zu zermalmen, daß er seine Hand3027 losmachte und mich vernichtete! 10 So würde noch mein Trost5165 sein, und ich würde frohlocken in schonungsloser Pein, daß ich die WorteWorte561 des Heiligen6918 nicht verleugnet3582 habe. 11 Was ist meine KraftKraft3581, daß ich3176 ausharren, und was mein Ende7093, daß ich mich gedulden sollte748? 12 Ist KraftKraft3581 der SteineSteine68 meine KraftKraft3581, oder ist mein FleischFleisch1320 von Erz? 13 Ist es8454 nicht also, daß keine Hilfe5833 in mir, und jede KraftKraft aus mir vertrieben ist?

14 Dem Verzagten gebührt Milde von seinem Freunde7453, sonst wird er die Furcht3374 des Allmächtigen7706 verlassen5800. 15 Meine BrüderBrüder251 haben5674 sich trügerisch erwiesen wie ein Wildbach, wie das BettBett der Wildbäche, welche hinschwinden, 16 welche trübe sind6937 von EisEis7140, in die der SchneeSchnee7950 sich birgt5956. 17 Zur ZeitZeit6256, wenn sie6789 erwärmt werden, versiegen sie1846; wenn es heiß2527 wird, sind sie4725 von ihrer Stelle verschwunden. 18 Es schlängeln sich die Pfade734 ihres LaufesLaufes, ziehen hinauf5927 in die Öde und verlieren6 sich. 19 Es blickten hin die Karawanen1979 TemasTemas, die Reisezüge734 SchebasSchebas hofften6960 auf sie: 20 sie wurden beschämt, weil sie auf982 sie vertraut hatten, sie kamen935 hin und wurden zu Schanden954. 21 Denn jetzt seid ihr zu nichts geworden; ihr sehet7200 einen Schrecken und fürchtet euch3372. 22 Habe ich etwa gesagt559: GebetGebet mir, und machet mir ein Geschenk von eurem Vermögen3581; 23 und befreiet mich aus der Hand3027 des Bedrängers, und erlöset mich aus der Hand3027 der Gewalttätigen6184?

24 Belehret mich, und ich995 will2790 schweigen; und gebetgebet mir zu erkennen, worin ich geirrt habe3384. 25 Wie eindringlich sind richtige WorteWorte561! Aber was tadelt4834 der TadelTadel, der von euch kommt? 26 Gedenket2803 ihr Reden561 zu tadeln? Für den WindWind7307 sind ja die WorteWorte4405 eines Verzweifelnden! 27 Sogar den Verwaisten würdet ihr verlosen, und über euren Freund7453 einen Handel abschließen. 28 Und nun, laßt es euch6437 gefallen, auf6440 mich hinzublicken: euch ins Angesicht werde ich doch wahrlich nicht lügen3576. 29 Kehret doch um7725, es geschehe kein Unrecht5766; ja, kehret noch um, um meine GerechtigkeitGerechtigkeit6664 handelt es sich7725! 30 Ist3426 Unrecht5766 auf995 meiner Zunge3956? Oder sollte mein Gaumen2441 Frevelhaftes nicht unterscheiden?