Hiob 30 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1905 mit Strongs
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Hiob 30

1 Und nun lachen7832 über mich JüngereJüngere als ich an3117 Jahren, deren VäterVäter1 ich verschmähte, den Hunden meiner HerdeHerde6629 beizugesellen. 2 Wozu sollte mir auch die KraftKraft3581 ihrer Hände3027 nützen? Die Rüstigkeit ist bei ihnen verschwunden. 3 Durch Mangel2639 und Hunger3720 abgezehrt, nagen sie das dürre6723 Land ab, welches längst öde und verödet ist; 4 sie pflücken SalzkrautSalzkraut bei den Gesträuchen, und die Wurzel8328 der GinsterGinster ist ihre Speise3899. 5 Aus der Mitte1460 der Menschen werden sie vertrieben; man schreit7321 über sie wie über einen DiebDieb1590. 6 In grausigen6178 Klüften müssen sie wohnen7931, in Erdlöchern und5158 Felsenhöhlen. 7 Zwischen Gesträuchen kreischen sie, unter Dorngestrüpp sind sie hingestreckt. 8 KinderKinder1121 von Verworfenen, ja, KinderKinder1121 von Ehrlosen, sind sie hinausgepeitscht aus dem Lande776!

9 Und nun bin ich ihr SpottliedSpottlied5058 geworden, und ward ihnen zum Gerede. 10 Sie verabscheuen mich, treten fern7368 von mir weg, und sie verschonen mein Angesicht6440 nicht2820 mit Speichel7536. 11 Denn er hat6031 meinen Strick gelöst6605 und3499 mich7971 gebeugt: so lassen sie vor mir6440 den Zügel schießen. 12 Zu meiner Rechten3225 erhebt sich6965 die Brut; sie stoßen meine Füße7272 hinweg und bahnen wider mich7971 ihre verderblichen Wege734. 13 Sie zerstören meinen Pfad, befördern meinen Untergang, sie, die selbst hilflos sind. 14 Sie kommen857 wie durch einen weiten7342 Riß6556, unter8478 Gekrach wälzen1556 sie sich heran.|- 15 Schrecknisse haben5674 sich gegen mich gekehrt; sie verfolgen7291 wie der WindWind7307 meine Würde, und mein HeilHeil3444 ist2015 vorübergezogen wie eine WolkeWolke5645.

16 Und nun ergießt sich in mir meine SeeleSeele5315; TageTage3117 des Elends6040 haben mich ergriffen270. 17 Die NachtNacht3915 durchbohrt5365 meine Gebeine6106 und löst sie von mir ab, und die an mir nagenden Schmerzen ruhen nicht. 18 Durch die Größe ihrer KraftKraft3581 verändert sich2664 mein GewandGewand3830, es umschließt mich wie der Halssaum meines Leibrocks. 19 Er3384 hat mich4911 in den Kot2563 geworfen, und ich bin dem StaubeStaube6083 und der AscheAsche665 gleich geworden. 20 Ich995 schreie7768 zu dir, und6030 du antwortest mir nicht; ich stehe5975 da, und du starrst mich an. 21 In einen Grausamen393 verwandelst du dich mir2015, mit der Stärke6108 deiner Hand3027 befeindest du mich. 22 Du hebst mich7392 empor auf den WindWind7307, du lässest mich dahinfahren und5375 zerrinnen im Sturmgetöse. 23 Denn ich weiß3045 es, du7725 willst mich in den TodTod4194 zurückführen und in das Versammlungshaus aller Lebendigen2416.

24 Doch streckt man beim Sturze nicht die Hand3027 aus7971, oder erhebt man bei seinem Untergang nicht darob ein Hilfsgeschrei? 25 Weinte1058 ich denn nicht über den, der harte TageTage3117 hatte? War meine SeeleSeele5315 nicht um den Dürftigen34 bekümmert? 26 Denn ich6960 erwartete Gutes2896, und es kam935 Böses7451; und ich3176 harrte auf LichtLicht216, und es kam935 FinsternisFinsternis652. 27 Meine Eingeweide4578 wallen und ruhen nicht; TageTage3117 des Elends6040 sind6923 mir entgegengetreten. 28 Trauernd gehe1980 ich einher, ohne SonneSonne2535; ich stehe auf6965 in der VersammlungVersammlung6951 und schreie7768. 29 Ich bin ein BruderBruder251 geworden den Schakalen, und ein Genosse den Straußen. 30 Meine Haut5785 ist schwarzschwarz7835 geworden und löst sich von mir2787 ab, und mein Gebein6106 ist brennend vor Glut. 31 Und so ist meine LauteLaute zur Trauerklage geworden, und meine SchalmeiSchalmei zur Stimme6963 der Weinenden.