Hiob 19 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1905 mit Strongs
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Hiob 19

1 Und HiobHiob347 antwortete6030 und sprach559:

2 Wie lange wollt ihr meine SeeleSeele5315 plagen und mich mit Worten4405 zermalmen? 3 Schon zehnmal6235 ist3637 es, daß ihr mich954 geschmäht habt; ihr schämet euch nicht, mich zu verletzen. 4 Und habe ich551 auch wirklich geirrt, so bleibt doch mein Irrtum bei mir4879. 5 Wenn ihr wirklich wider mich großtun wollt, und wider mich dartun meine Schmach2781, 6 so wisset denn645, daß GottGott433 mich in meinem Rechte gebeugt und mich umstellt hat3045 mit seinem NetzeNetze.

7 Siehe, ich schreie6817 über Gewalttat, und6030 werde nicht erhört; ich ruferufe7768 um Hilfe, und da ist kein Recht4941. 8 Er hat meinen Weg verzäunt1443, daß ich nicht hinüber5674 kann, und auf meine Pfade734 legte7760 er FinsternisFinsternis2822. 9 Meine Ehre3519 hat er5493 mir ausgezogen6584, und weggenommen die KroneKrone5850 meines HauptesHauptes7218. 10 Er3212 hat5422 mich niedergerissen ringsum, so daß ich vergehe, und5439 hat meine HoffnungHoffnung8615 ausgerissen5265 wie einen Baum6086. 11 Und seinen ZornZorn639 ließ er2734 wider6862 mich entbrennen, und achtete mich seinen Feinden gleich. 12 Allzumal kamen935 seine Scharen und bahnten ihren Weg1870 wider mich, und lagerten sich2583 rings um5439 mein ZeltZelt168. 13 Meine BrüderBrüder251 hat3045 er von mir7368 entfernt, und meine Bekannten sind mir7368 ganz entfremdet. 14 Meine Verwandten bleiben aus, und meine Vertrauten haben3045 mich vergessen7911. 15 Meine Hausgenossen1481 und meine Mägde519 achten2803 mich für1004 einen Fremden2114; ein Ausländer bin ich in ihren AugenAugen5869 geworden5237. 16 Meinem KnechteKnechte5650 ruferufe7121 ich, und er antwortet6030 nicht; mit1119 meinem Munde6310 muß ich zu ihm flehenflehen2603. 17 Mein Atem ist meinem Weibe802 zuwider2114, und mein übler Geruch den KindernKindern1121 meiner MutterMutter. 18 Selbst Buben verachten3988 mich; will ich aufstehen6965, so reden1696 sie über mich. 19 Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die ich liebte157, haben sich2015 gegen mich gekehrt. 20 Mein Gebein6106 klebt an1692 meiner Haut5785 und an meinem FleischeFleische1320, und nur mit der Haut5785 meiner Zähne8127 bin ich entronnen4422.

21 Erbarmet euch2603 meiner, erbarmet euch meiner, ihr meine Freunde7453! Denn die Hand3027 GottesGottes433 hat2603 mich angetastet. 22 Warum verfolget ihr7291 mich wie GottGott410, und werdet meines FleischesFleisches1320 nicht satt7646?

23 O daß5414 doch meine WorteWorte4405 aufgeschrieben3789 würden2710! O daß sie5414 in ein BuchBuch5612 gezeichnet würden, 24 mit eisernem GriffelGriffel5842 und BleiBlei5777 in den Felsen6697 eingehauen auf ewigewig5703!

25 Und ich, ich weiß3045, daß mein Erlöser1350 lebt2416, und als der314 Letzte wird er auf6965 der ErdeErde6083 stehen; 26 und ist5362 nach310 meiner Haut5785 dieses da zerstört, so werde ich2372 aus meinem FleischeFleische1320 GottGott433 anschauen, 27 welchen ich selbst mir anschauen, und den meine AugenAugen5869 sehen2372 werden7200, und kein anderer: meine NierenNieren3629 verschmachten3615 in meinem Innern.|-

28 Wenn ihr559 saget: Wie wollen wir ihn4672 verfolgen7291? und daß die Wurzel8328 der Sache1697 in mir sich befinde, 29 so fürchtet euch1481 vor dem SchwerteSchwerte2719! Denn das SchwertSchwert2719 ist der Grimm2534 über die Missetaten5771; auf6440 daß ihr3045 wisset, daß ein GerichtGericht1779 ist.