Hiob 15 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1905 mit Strongs
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1 Und EliphasEliphas464, der TemaniterTemaniter, antwortete6030 und sprach559:

2 Wird ein Weiser2450 windige ErkenntnisErkenntnis1847 antworten6030, und wird er4390 sein Inneres990 füllen mit Ostwind6921, 3 streitend mit Reden4405, die nichts1697 taugen5532, und mit Worten, womit er nicht3198 nützt3276? 4 Ja, du vernichtest die GottesfurchtGottesfurcht3374 und schmälerst die Andacht vor6440 GottGott410. 5 Denn deine Ungerechtigkeit5771 belehrt deinen Mund6310, und977 du wählst die Sprache3956 der Listigen6175. 6 Dein Mund6310 verdammt dich, und7561 nicht ich; und deine Lippen8193 zeugenzeugen6030 wider dich.

7 Bist du2342 als Erster7223 zum Menschen120 gezeugt, und vor6440 den Hügeln1389 du geboren3205? 8 Hast8085 du im RateRate GottesGottes433 zugehört, und die Weisheit2451 an dich gerissen1639? 9 Was weißt3045 du3045, das wir nicht wüßten, was verstehst du995, das uns nicht bekannt wäre? 10 Unter uns sind auch AlteAlte3453, auch Greise, reicherreicher an Tagen3117 als dein VaterVater1.

11 Sind dir zu wenig4592 die Tröstungen8575 GottesGottes410, und ein328 sanftes WortWort1697 an dich zu gering? 12 Was reißt dein HerzHerz3820 dich hin, und was zwinken deine AugenAugen5869, 13 daß du7725 gegen GottGott410 dein Schnauben7307 kehrst, und Reden4405 hervorgehen lässest aus3318 deinem Munde6310? 14 Was ist3205 der MenschMensch582, daß er rein2135 sein sollte, und der vom Weibe802 Geborene, daß er gerecht6663 wäre? 15 Siehe, auf seine Heiligen6918 vertraut er nicht, und die HimmelHimmel8064 sind nicht rein2141 in seinen AugenAugen5869: 16 wieviel weniger der Abscheuliche und Verderbte, der MannMann376, der Unrecht5766 trinkt8354 wie Wasser4325!

17 Ich2372 will dir' s berichten, höre8085 mir zu; und was ich gesehen, will ich erzählen5608, 18 was die Weisen2450 verkündigt und nicht verhehlt haben5046 von ihren VäternVätern1 her|- 19 ihnen allein war5414 das Land776 übergeben, und kein FremderFremder2114 zog durch5674 ihre Mitte8432|- -;

20 Alle seine TageTage3117 wird2342 der GesetzloseGesetzlose gequält, und8141 eine kleine Zahl4557 von Jahren ist dem Gewalttätigen6184 aufgespart. 21 Die Stimme6963 von Schrecknissen ist in seinen Ohren241, im Frieden7965 kommt935 der Verwüster über ihn; 22 er glaubt nicht an eine Rückkehr aus der FinsternisFinsternis2822, und er ist539 ausersehen für das SchwertSchwert2719. 23 Er3027 schweift umher nach BrotBrot3899 -wo es finden? Er weiß3045, daß neben ihm ein TagTag3117 der FinsternisFinsternis2822 bereitet3559 ist. 24 Angst6862 und BedrängnisBedrängnis schrecken1204 ihn, sie überwältigen ihn wie ein König4428, gerüstetgerüstet zum Sturm. 25 Weil er seine Hand3027 wider GottGott410 ausgestreckt hat5186 und wider den Allmächtigen7706 trotzte, 26 wider ihn anrannte mit gerecktem Halse6677, mit den dichten Buckeln seiner SchildeSchilde4043; 27 weil er sein Angesicht6440 bedeckt3680 hat mit seinem FetteFette und6213 Schmer angesetzt an den LendenLenden3689; 28 und zerstörte Städte5892 bewohnte, Häuser1004, die3427 nicht bewohnt werden7931 sollten, die zu Steinhaufen1530 bestimmt waren: 29 so wird er nicht6965 reichreich6238 werden, und sein Vermögen2428 wird keinen Bestand haben; und nicht neigt sich5186 zur ErdeErde776, was solche besitzen. 30 Er5493 entweicht nicht5493 der FinsternisFinsternis2822; seine Schößlinge3127 versengt die Flamme7957; und er3001 muß weichen durch den Hauch7307 seines Mundes6310.|-

31 Er verlasse sich nicht7723 auf Nichtiges, er wird getäuscht; denn Nichtiges wird seine Vergeltung sein539. 32 Noch ist sein TagTag3117 nicht3808 da, so erfüllt4390 es sich; und sein Palmzweig wird nicht grün7488. 33 Wie der Weinstock1612 übt er Unbill an seinen unreifen Beeren, und wie der OlivenbaumOlivenbaum wirft7993 er seine Blüte5328 ab. 34 Denn der Hausstand des Ruchlosen ist unfruchtbar, und FeuerFeuer784 frißt398 die ZelteZelte der Bestechung. 35 Sie sind schwanger2029 mit Mühsal5999 und gebären3205 Unheil, und ihr Inneres990 bereitet3559 Trug4820.