1. Korinther 9 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein ApostelApostel? Habe ich nicht JesusJesus, unseren HerrnHerrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im HerrnHerrn? 2 Wenn ich anderen nicht ein ApostelApostel bin, so bin ich es doch wenigstens euch; denn das SiegelSiegel meines Apostelamtes1 seid ihr im HerrnHerrn. 3 Meine Verantwortung vor denen, die mich zur Untersuchung ziehen, ist diese: 4 Haben wir etwa nicht ein Recht, zu essen und zu trinken? 5 Haben wir etwa nicht ein Recht, eine Schwester als FrauFrau umherzuführen wie auch die übrigen ApostelApostel und die BrüderBrüder des HerrnHerrn und KephasKephas? 6 Oder haben allein ich und BarnabasBarnabas nicht ein Recht, nicht zu arbeiten? 7 Wer tut jemals Kriegsdienste auf eigenen Sold? Wer pflanzt einen WeinbergWeinberg und isst nicht [von] dessen Frucht? Oder wer weidet eine HerdeHerde und isst nicht von der MilchMilch der HerdeHerde? 8 Rede ich dieses etwa nach Menschenweise, oder sagt nicht auch das GesetzGesetz dieses? 9 Denn in dem GesetzGesetz MosesMoses steht geschrieben: „Du sollst dem Ochsen, der drischt, nicht das Maul verbinden.“2 Ist GottGott etwa für die Ochsen besorgt? [5. Mo 25,4] 10 Oder spricht er nicht durchaus um unseretwillen? Denn es ist um unseretwillen geschrieben, dass der Pflügende auf HoffnungHoffnung pflügen soll, und der Dreschende auf HoffnungHoffnung dreschendreschen, um dessen3 teilhaftig zu werden. 11 Wenn wir euch das GeistlicheGeistliche gesät haben, ist es ein Großes, wenn wir euer FleischlichesFleischliches ernten? 12 Wenn andere dieses Rechtes an euch teilhaftig sind, nicht vielmehr wir? Wir haben aber dieses Recht nicht gebraucht, sondern wir ertragen alles, damit wir dem EvangeliumEvangelium des ChristusChristus kein Hindernis bereiten. 13 Wisst ihr nicht, dass die, die mit den heiligen Dingen beschäftigt sind4, aus dem Tempel5 essen? Dass die, die des AltarsAltars warten, mit dem AltarAltar teilen? 14 So hat auch der HerrHerr denen, die das EvangeliumEvangelium verkündigen, verordnet, vom EvangeliumEvangelium zu leben. 15 Ich aber habe von keinem dieser Dinge Gebrauch gemacht. Ich habe dies aber nicht geschrieben, damit es so mit mir geschehe; denn es wäre mir besser zu sterben, als dass jemand meinen Ruhm zunichte machen sollte. 16 Denn wenn ich das EvangeliumEvangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn eine Notwendigkeit liegt mir auf; denn wehe mir, wenn ich das EvangeliumEvangelium nicht verkündigte! 17 Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich LohnLohn, wenn aber unfreiwillig, so bin ich mit einer Verwaltung betraut. 18 Was ist nun mein LohnLohn? Dass ich, das EvangeliumEvangelium verkündigend, das EvangeliumEvangelium kostenfrei mache, so dass ich mein Recht am EvangeliumEvangelium nicht gebrauche6. 19 Denn obwohl ich von allen frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich7 gewinne. 20 Und ich bin den Juden geworden wie ein JudeJude, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter GesetzGesetz sind, wie unter GesetzGesetz (obwohl ich selbst nicht unter GesetzGesetz bin), damit ich die, die unter GesetzGesetz sind, gewinne; 21 denen, die ohne GesetzGesetz8 sind, wie ohne GesetzGesetz (obwohl ich nicht ohne GesetzGesetz vor GottGott bin, sondern ChristusChristus gesetzmäßig unterworfen), damit ich die, die ohne GesetzGesetz sind, gewinne. 22 Den Schwachen bin ich geworden wie ein Schwacher, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle WeiseWeise einige errette. 23 Ich tue aber alles um des EvangeliumsEvangeliums willen, damit ich mit ihm teilhaben möge.

24 Wisst ihr nicht, dass die, die in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber einer den PreisPreis empfängt? Lauft so, damit ihr ihn erlangt. 25 Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie eine vergängliche KroneKrone empfangen, wir aber eine unvergängliche. 26 Ich laufe daher so, nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der die LuftLuft schlägt; 27 sondern ich zerschlage meinen Leib und führe ihn in Knechtschaft, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde.

Fußnoten

  • 1 Eig. meiner Apostelschaft
  • 2 5. Mose 25,4
  • 3 d.h. der erhofften Ernte
  • 4 O. die die heiligen Dienste verrichten
  • 5 O. von dem Heiligen
  • 6 O. als mir gehörend gebrauche; vergl. Kap. 7,31
  • 7 Eig. die Mehrzahl
  • 8 O. gesetzlos; so auch nachher