Jeremia 18 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Das WortWort, das vonseiten des HERRN an JeremiaJeremia erging, indem er sprach:

2 Mach dich auf und geh in das HausHaus des TöpfersTöpfers hinab, und dort werde ich dich meine WorteWorte hören lassen. 3 Und ich ging in das HausHaus des TöpfersTöpfers hinab, und siehe, er machte eine Arbeit auf der Scheibe. 4 Und das Gefäß, das er aus dem Ton machte, missriet in der Hand des TöpfersTöpfers; und er machte wiederum ein anderes Gefäß daraus, wie der TöpferTöpfer es für gut hielt, es zu machen. 5 Und das WortWort des HERRN erging an mich, indem er sprach: 6 Vermag ich euch nicht zu tun wie dieser TöpferTöpfer, HausHaus IsraelIsrael?, spricht der HERR, siehe, wie der Ton in der Hand des TöpfersTöpfers, so seid ihr in meiner Hand, HausHaus IsraelIsrael. 7 Einmal rede ich über ein Volk1 und über ein Königreich, es auszureißen und abzubrechen und zu zerstören; 8 kehrt aber jenes Volk, über das ich geredet habe, von seiner Bosheit um, so lasse ich mich des Übels gereuen, das ich ihm zu tun gedachte. 9 Und ein anderes Mal rede ich über ein Volk und über ein Königreich, es zu bauen und zu pflanzen; 10 tut es aber, was böse ist in meinen AugenAugen, so dass es auf meine Stimme nicht hört, so lasse ich mich des Guten gereuen, das ich ihm zu erweisen gesagt hatte.

11 Und nun rede zu den Männern von JudaJuda und zu den Bewohnern von JerusalemJerusalem und sage: So spricht der HERR: Siehe, ich bereite ein Unglück gegen euch und sinne gegen euch einen Anschlag; kehrt doch um, jeder von seinem bösen Weg, und macht gut eure Wege und eure Handlungen. 12 Aber sie sagen: Es ist umsonst; denn unseren Gedanken wollen wir nachgehen und jeder nach dem Starrsinn seines bösen Herzens tun. 13 Darum, so spricht der HERR: Fragt doch unter den NationenNationen! Wer hat dergleichen gehört? Gar Schauderhaftes hat die JungfrauJungfrau IsraelIsrael getan. 14 Verlässt wohl der SchneeSchnee des LibanonLibanon den FelsFels des Gefildes2? Oder versiegen weither kommende, kalte, rieselnde Wasser? 15 Denn mein Volk hat mich vergessen, sie räuchern den nichtigen Götzen3; und diese haben sie stolpern lassen auf ihren Wegen, den Pfaden der Vorzeit, um Steige zu gehen, einen Weg, der nicht gebahnt ist, 16 damit sie ihr Land zum Entsetzen machen, zu ewigem Gezisch: Jeder, der an demselben vorüberzieht, wird sich entsetzen und den KopfKopf schütteln. 17 Wie der Ostwind werde ich sie vor dem Feind zerstreuen; mit dem Rücken und nicht mit dem Angesicht werde ich sie ansehen an dem TagTag ihres Verderbens4.

18 Da sprachen sie: Kommt und lasst uns Anschläge gegen JeremiaJeremia ersinnen; denn nicht geht dem PriesterPriester das GesetzGesetz verloren, noch der RatRat dem Weisen und das WortWort dem ProphetenPropheten. Kommt und lasst uns ihn mit der Zunge schlagen und nicht auf alle seine WorteWorte hören!

19 Merke du, HERR, auf mich, und höre die Stimme meiner Gegner! 20 Soll Böses für Gutes vergolten werden? Denn sie haben meiner SeeleSeele eine GrubeGrube gegraben. Gedenke, dass ich vor dir gestanden habe, Gutes über sie zu reden, um deinen Grimm von ihnen abzuwenden. 21 Darum übergib ihre KinderKinder dem Hunger, und gib sie preis der GewaltGewalt des SchwertesSchwertes, damit ihre Frauen kinderlos und Witwen werden und ihre Männer vom TodTod erwürgt, ihre Jünglinge vom SchwertSchwert erschlagen werden im Krieg. 22 Es erschalle ein Geschrei aus ihren Häusern, wenn du plötzlich Kriegsscharen über sie bringst; denn sie haben eine GrubeGrube gegraben, um mich zu fangen, und meinen Füßen haben sie heimlich Schlingen gelegt. 23 Und du, HERR, du kennst alle ihre Mordanschläge gegen mich; vergibvergib nicht ihre Ungerechtigkeit, und tilge ihre SündeSünde nicht aus vor deinem Angesicht, sondern lass sie niedergestürzt vor dir liegen; zur ZeitZeit deines ZornsZorns handle mit ihnen!

Fußnoten

  • 1 Anderswo mit „Nation“ üb.; so auch V. 8.9
  • 2 d.h. den über das umliegende Land hervorragenden Fels; wahrsch. ist der mit ewigem Schnee bedeckte Hermon gemeint
  • 3 Eig. der Nichtigkeit, od. der Falschheit, Lüge
  • 4 O. Untergangs